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Starker Euro

2002 wurde der Euro als offizielles Zahlungsmittel in 12 europäischen Ländern eingeführt. (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.)

In den letzten Jahren sind auch noch Slowenien (2007), Malta (2008), Zypern (2008) und die Slowakei (2009) beigetreten. Da jedes Land bis zu diesem Zeitpunkt eine eigene Währung besaß, war der gegenseitige Handel und Warenaustausch ungleich schwerer. Denn neben dem ständigem Umrechnen gab es außerdem ein noch viel größeres Problem: die Wechselkursschwankungen.

Bestellte ein österreichisches Unternehmen Waren aus Deutschland, so war es häufig der Fall, dass sich der Preis vom Zeitpunkt der Bestellung bis zum Tag der Rechnungslegung wesentlich verändert hat. Dass dies nicht zwangsläufig schlecht sein muss, ist klar, jedoch alleine die Ungewissheit und das Risiko, einen Verlust einzufahren, drosselte den gegenseitigen Warenaustausch.

Der Euro zählt nach dem US-Doller zur wichtigsten Währung weltweit. Er ist ein Garant für wirtschaftliche Sicherheit und Stabilität. Das wird gerade jetzt, zu Zeiten der Wirtschaftskrise, immer deutlicher. Der Euro ist eine der wenigen Währungen, die auch in den letzten Monaten Stabilität bewahrt haben. Hätte Österreich den Euro verweigert, so hätte uns die Wirtschaftskrise um ein Vielfaches härter getroffen.

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