Oft versteckt sich Dreck hinter der Fassade - Die Dresscodes der rechten Szene!
Beispielsweise ist beim Tragen eines "Consdaple"-T-Shirt unter einer geöffneten Jacke der Schriftzug "nsdap" sichtbar, was der Abkürzung der verbotenen Nationalsozialistischen Partei (NSDAP) entspricht. "Pitbull-Germany"- die u.a. von vielen Hooligan-Anhängern getragen wird - symbolisiert hingegen Aggressivität und Gewaltbereitschaft in der rechten Szene. Weiters sind Keltenkreuze und Runen, die in der Zeit des Nationalsozialismus als Symbol für die germanische Herrenrasse herangezogen wurden, auf dem Emblem von "Thor Steinar" zu finden. Auch das englische "Masterrace", fällt einem Außenstehenden zunächst nicht als "Herrenrasse" auf. Neben den genannten Marken gibt es eine Vielzahl an weiteren "Codes" in der Szene, wie z.B: "Dobermann", "Troublemaker", "Endzeit" uvm. Vereinzelt kommt es auch zum sichtbaren Tragen von Zahlenkombinationen wie "88", "14" oder "18". Eine 8 steht beispielsweise für den 8. Buchstaben im Alphabet, "88" bedeutet also "HH" - also "Heil Hitler". "14" entspricht demnach dem Kürzel AD - "Aryian defense" (Verteidigung der arischen Rasse) und "18" dem Kürzel AH - "Adolf Hitler". Mit Sicherheit kann man nicht jeden Menschen auf der Straße mit einem "Dresscode" versehenen Kleidungsstück als Rassisten oder Neonazi abstempeln, da die Bedeutung dieser Codes bei einem großen Teil der Bevölkerung unbekannt ist. Darüber hinaus gibt es immer mehr Menschen, die ihr ausländerfeindliches Gedankengut nicht durch das äußere Erscheinungsbild zum Ausdruck bringen.
Auch in einigen österreichischen Klassenzimmern hat sich das Tragen von Marken wie "Consdaple", "Pitbull" und "Thor Steinar" - die überwiegend in der rechten Szene als "Zugehörigkeitssymbole" verwendet werden - etabliert. Zwar wird dies von vielen Schülern, Eltern und Lehrer als "Modegag" interpretiert, die wahre Bedeutung dieser Marken lässt sich jedoch nicht leugnen.
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