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Ohne Organisation läuft gar nichts...

Aus der zunächst spontanen Aktion, das Audimax an der Uni Wien zu besetzen, ist eine gut organisierte Protestaktion geworden - die Studenten beweisen täglich ihr Organisationstalent. 

Wie sieht das genau aus:

 www.unsereuni.at ist die Drehscheibe für die Protestaktion, hier können alle Termine und Beschlüsse des Plenums gelesen werden.

Die Besetzer harren nicht nur aus, sondern haben mittlerweile ein "Ersatzprogramm" in die Wege geleitet. Jeden Tag werden die verschiedensten Vorträge, Filme und Diskussionen angeboten, diese Veranstaltungen kann natürlich jeder besuchen.

Diese Dinge sind im Vordergrund, im Hintergrund haben sich Arbeitskreise zu den den verschiedenen Forderungen gebildet. Diese Arbeitskreise arbeiten nun konkrete Lösungen aus, niemand kann den Studenten also vorwerfen, keine Lösungen für die "überzogenen" Forderungen anzubieten. Die Arbeitskreise sind für jeden offen zugänglich - sollte also jemand eine gute Idee haben...

Alle Beschlüsse werden basisdemokratisch gefasst, d.h. es wird von allen über die einzelnen Punkte abgestimmt und es gibt kein übergeordnetes Gremium etc.  Bei dieser Art von Demokratieverständnis ist es selbstverständlich, dass es für manche Beschlüsse einer längeren Diskussion bedarf.

Einen ersten Erfolg konnten die Studenten bis dato erreichen, das Wissenschaftsministerium stellt 34 Millionen zur Verfügung, damit diverse Probleme sofort gelöst werden können. 

Hier ein paar Eindrücke aus dem Audimax:

Es sind jedoch nicht alle Studenten mit den Protesten einverstanden bzw. mit der Vorgangsweise der Protestierenden. Es bilden sich "Grabenkämpfe" zwischen den auf Facebook gegründeten Gruppen "studieren statt blockieren" und "audimax - die uni brennt". Mach dir selber ein Bild der Lage...

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