Jugend macht Demokratie
Das Ergebnis sind ganz konkrete Maßnahmen, die die Probleme unserer Zeit an den Wurzeln packen. So wurden Jugendbeiräte und BürgerInnenräte für die Gemeindegestaltung vorgeschlagen, neue Web 2.0 Kommunikationswege zwischen Jugend und Politik erarbeitet und ein Konzept für eine neue Demokratie entwickelt. Dafür wurden unter anderen folgende Thesen aufgestellt:
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"Parteien waren gestern gut - heute braucht es neuen Mut! Die festgefahrene Politikgestaltung durch Parteien hindert mich als JugendlicheR mich zu beteiligen. Jugendbeteiligung auf Gemeindeebene braucht unabhängige Jugendbeiräte und Offenheit gegenüber unparteiischem Engagement."
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"Wir brauchen ein interaktives Web 2.0 Tool, das politische Bildung vermittelt, beidseitige Befragung ermöglicht und vor allem den Kontakt zwischen Jugendlichen und den PolitikerInnen stärkt."
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"Eine erneuerte Demokratie braucht eine direkte Wahl entscheidungsbefähigter RepräsentantInnen, die im sachlichen Diskurs mit den BürgerInnen auch die großen Herausforderungen nachhaltig lösen, ohne im Parteiendenken gefangen zu sein."
Zusammenarbeit zwischen Jugend und Politik
Gemeinsam mit LR Doris Hummer, LR Rudi Anschober und weiteren politischen VertreterInnen aller Parteien wurden bei World Café´s die Ideen und Vorschläge zur Umsetzung dieser Maßnahmen diskutiert. Die PolitikerInnen haben sich ganz konkrete Arbeitsaufträge mit nach Hause genommen und es wurden Termine zur Konkretisierung von Maßnahmen vereinbart.
Ideenwettbewerb für deinen Beitrag zum Wandel
Auch die Jugend wird an den Umsetzungsideen weiterarbeiten, denn beim Ideenwettbewerb "Mein Beitrag zum Wandel" gibt es insgesamt 3.000 Euro Startkapital für Projektideen zu gewinnen. Alle jungen Menschen (bis 30 Jahre), Schulklassen und Jugendgruppen sind aufgefordert ihre Visionen und Projektideen für nachhaltige Entwicklung bis zum 8. Juli 2011 auf www.zukunftsforum.cc einzureichen.
Lebendige Demokratie im Forumtheater
Bei der Abschlusspräsentation übte sich auch das anwesende Publikum im Forumtheater. Es konnten Handlungen für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung erprobt werden. Damit wurde sichtbar, wie Konfliktsituationen unserer heutigen Umwelt- und Demokratiekrise gelöst werden können.
Essen ist politisch
Mit einem "selbst gemachten" Buffet aus regionalen und saisonalen Produkten wurden die Gäste bei der Abschlusspräsentation verwöhnt. Es wurde gezeigt, dass sich hinter jeder Essens-Entscheidung politisches Tun verbirgt. Eine Milchmädchenrechnung!? Es geht auch fair, dann bleibt der Bäuerin mehr!
"Aktiv werden und etwas umsetzen" dieses Motto begleitete
die Jugend das ganze Wochenende.
18.05.2011 19:29
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