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Entstehung der Demokratie in Österreich

8_500Im 18. Jahrhundert wurden demokratische Entwicklungen durch den aufkommenden Absolutismus (eine einzelne Person im Staat hat das Sagen) zurückgedrängt. Erst die Revolution im Jahre 1848 ebnete den Weg für das Staatsgrundgesetz von 1867, welches grundlegende Bestandteile der späteren Verfassung der 1. Republick 1920 beinhaltete.

Die Republik Österreich wurde nach dem Ende des 1. Weltkrieges, nämlich 1918, als demokratischer Staat gegründet. Die Bundesverfassung von 1920 ermöglichte ein demokratisches Leben.

10_500Im März 1933 wurde die Demokratie in Österreich aufgrund des starken Einflusses von Gegnern der Demokratie außer Kraft gesetzt.

1938 marschierte die Deutsche Wehrmacht unter der Führung von Adolf Hitler in Wien ein und Österreich wurde an das Dritte Reich angeschlossen. Ein Jahr später begann der 2. Weltkrieg.

 

 

9_500Bei den Nationalrats- und Landtagswahlen vom 25.11.1945 wurden nach Kriegsende erstmals wieder Volksvertreter gewählt - der erste Bundeskanzler der 2. Republik war Karl Renner.


 

 

 

 

Am 15. Mai 1955 wurde in Wien der Staatsvertrag unterzeichnet, wodurch Österreich die Unabhängigkeit erlangte und am 26. Oktober 1955 das Neutralitätsgesetz, wodurch sich Österreich die immerwährende Neutralität sicherte.

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Nähere Infos:    www.staatsvertrag.at

 

 

Heute werden bei allen Wahlen, die in Österreich durchgeführt werden, die Wahlgrundsätze strikt eingehalten. Doch dies war nicht immer der Fall:


Bis 1905 gab es in Österreich das sogenannte Zensuswahlrecht, bei dem sich die Stimmen der Wähler nach deren Steuerleistung richteten. Erst ab 1907 wurde das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt und ab 1919 durften auch Frauen an Wahlen teilnehmen.

 

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