[zurück] [Kommentare lesen/abgeben]
Ölpest im Golf von Mexiko
 Seit sechs Wochen laufen tausende Liter Rohöl aus der Offshore-Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko ins offene Meer. Nach ersten Teilerfolgen, welche die auströmende Ölmenge reduzieren konnten, wird es aber noch bis in den August dauern, um die Lage einigermaßen in den Griff zu bekommen, so die US-Regierungsexperten vor Ort.
Aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon schießen nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Allerdings gehen Forscher mittlerweile von einer deutlich höheren Menge aus, die bei bis zu 8 Millionen Litern liegen könnte.
Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.
Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.
WEITERE INFOS
www.zeit.de
www.faz.net
www.bp.com
07.06.2010
14:21
zurück Kommentare
Kommentare abgeben oder lesen
Kommentar hinzufügen
|