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Fußball dient rechtsradikalen Gruppierungen immer öfter als Vorwand!

Da die österreichische Mannschaft "Red Bull Salzburg" im UEFA Cup auf "Lazio Rom" trifft, ist das Anlass genug die teilweise rechtradikalen Fans von "Lazio" genauer unter die Lupe zu nehmen. In keinem Land der Welt sind Fußballspiele so politische, wie in Italien. Die verschiedenen Einstellungen führen leider immer öfter zu gewalttätigen Ausschreitungen. So soll es in Italien rund 80.000 organisierte gewaltbereite Fans geben.

Plinio Lepri/APLazio Rom ist in den letzten Jahren eher negativ als positiv aufgefallen. Fairerweise muss an dieser Stelle angeführt werden, dass nicht alle Anhänger dieses Fußballklubs als rechtsradikal zu bezeichnen sind. Es gibt jedoch eine Gruppierung von Fans, die sich "Irriducibili" (= Die Unbeugsamen) nennen - sie bekennen sich offen zum Faschismus. Diese Bewegung zählt ca. 7000 Mann und Chef ist Tifo Laziale, der bis vor kurzem Stadionverbot hatte.

Bei den Spielen von "Lazio Rom" kommt es nicht allzu selten vor, dass Fahnen mit dem Hakenkreuz im Stadion zum Einsatz kommen. Die bisher größte Ausschreitung gab es vor einigen Jahren, als die "Irriducibili" bei einem Heimspiel gegen "AS Roma" ein Transparent mit der Aufschrift "Auschwitz ist eure Heimat, die Öfen euer Zuhause" hochhielten. Der "AS Roma", traditionell links, gilt als der Erzrivale von "Lazio Rom" - die Fans liefern sich einen erbitterten Kampf. Aber nicht nur der Erzrivale ist Opfer der rechtsradikalen Eskapaden, sondern auch die Spieler anderer Mannschaften (Farbige, Juden etc.).

Die Vereinsführung will die Ausschreitungen und das dadurch resultierende schlechte Image nicht hinnehmen. Der Präsident von "Lazio Rom" hat sich gegen diese Art von Fans gestellt und steht nun unter Polizeischutz. Aber nicht nur Vereinsintern werden Lösungen gesucht, auch die UEFA versucht die Drahtzieher herauszufiltern und diese vom Platz zu sperren.

 

Anhand dieser extremen Darstellung, die leider Realität ist, wird sichtbar wie nur allzu oft der Sport für rechtsradikale Zwecke missbraucht wird. Selbst Hitler hatte damals unbedingt Olympische Spiele austragen wollen, damit er die Stärke der "Deutschen Nation" der Welt zeigen konnte. Wir wurden in letzter Zeit immer öfter Zeugen von Ausschreitungen z.B. in einem ehemaligen KZ. Der Sport sollte Zeichen setzen und das Gemeinsame der viele Nationen betonen, damit ein derartiges Gedankengut auch weiterhin der Vergangenheit angehört.

 

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