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Jugenddiskussion Politik - Jugend - MedienEin sehr ungewöhnliches Bild wurde den Zuschauern letzten Montag im Plenarsaal des Österreichischen Parlaments geboten: Die Bänke des Nationalrats, dort wo normalerweise Abgeordnete heftige Diskussionen und Debatten führen, Anträge abarbeiten und Gesetze beschließen war gefüllt mit Kindern und Jugendlichen aus aus ganz Österreich. Grund war die mittlerweile zum 5. Mal stattfindende "Standpunkt-Schülerdiskussion" mit den heurigen Themen "Die Macht der Medien" und "Partizipation der Jugendlichen". Das Podium bestand aus Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Dr. Claudia Schmied sowie dem "Falter"-Journalisten Florian Klenk. Die Moderation übernahm Ö1-Sprecher Rainer Rosenberg. Es war eine lebendige Diskussion, wo auch die SchülerInnen immer sehr stark zu Wort gekommen sind. Das Podium war sich einig, dass Medienkompetenz gefördert werden muss, sowohl in der Erziehung durch die Eltern als auch im Rahmen des Unterrichts. Klenk erklärte "Wenn ich für eine Zeitung bezahlen muss, dann will ich etwas von ihr, nämlich reichhaltige Informationen mit verschiedenen Perspektiven und wenn die Zeitung gratis ist, dann will sie etwas von mir." Das Projektteam Refresh-Politics hatte dabei die Aufgabe einige Inputs zu diesem Thema zu geben. Raphael Lueger ging in seinen Ausführungen vor allem auf die Missstände der fehlenden und meist zu spät kommenden politischen Bildung an Schulen ein.
24.10.2009 19:30 KommentareKommentare abgeben oder lesen |