Sicherheit und Schengen

SchengenländerDurch die Europäische Union ist es heute möglich, sich frei über die Landesgrenzen zu bewegen, ohne Grenzkontrollen. Dabei leidet die Sicherheit der Bürger/innen keineswegs, da die Außengrenzen umso besser geschützt werden müssen.

Sicherlich ist dir der Begriff  „Schengen“ schon irgendwo aufgefallen. Das sogenannte „Schengener Abkommen“ ist ein Synonym für offene Grenzen ohne Kontrolle. Schengen ist ein Ort in Luxemburg, in dem dieses Abkommen von den Mitgliedstaaten unterzeichnet worden ist.

Aber trotz offener Grenzen innerhalb der Mitgliedsländer müssen die Außengrenzen umso besser geschützt werden und die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen den Polizeikräften der EU-Länder verstärkt werden. So gibt es z.B. das SIS (Schengener Informationssystem), über dieses System können zwischen den Polizeidienststellen innerhalb der ganzen EU Daten von verdächtigen bzw. gesuchten Personen ausgetauscht werden.

Beispiel:

Begeht jemand in Österreich einen Autodiebstahl und versucht nach Rumänien zu flüchten, dann kann sich die österreichische Polizei mit allen anderen Staaten in Verbindung setzten und Informationen austauschen, wodurch die Chance den Verbrecher zu finden wesentlich steigt.

Als übergeordnete Polizeidienstelle in Europa wurde in Den Haag „Europol“ eingerichtet.

Europol hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Polizeidienststellen zu verbessern, besonders in Fällen schwerer Kriminalität, wenn zwei oder mehrere Mitgliedstaaten davon betroffen sind z.B.: Terrorismus, Drogenhandel, Menschenhandel, Kinderpornographie, Geldfälschung, Geldwäsche, usw.