Wählen: So geht’s …

Aber vor dem Wie. Das Warum.

Wahlgang

Wahlgang | © Holger Lang, Pixelio.de

Das allgemeine und gleiche Wahlrecht ist die Grundlage jeder modernen Demokratie. Nimm davon Gebrauch und bestimme die politische Richtung. Wählen gehen ist somit keine lästige Pflicht, sondern ein lang erkämpftes Recht:

  • Du hast die Freiheit geheim und frei deine Meinung äußern zu können. Bedenke: In vielen Ländern ist genau das nicht möglich.
  • Wenn du mit Freunden oder Bekannten diskutierst, dir über bestimmte Themen Gedanken machst oder dich politisch engagierst, kommt mit Sicherheit auch der Spaß nicht zu kurz. Stichwort: „Pizza&Politics“ …
  • Du kannst selbst mitbestimmen und Verantwortung übernehmen. Es ist einzig und allein deine Stimme, über die nur du bestimmen kannst. Verzichte deshalb nicht auf dein Stimmrecht und nutze es.

Es wird viel geschrieben und gesagt. Aber es stimmt: Wenn du nicht wählen gehst und dich aus den Entscheidungsprozessen ausklinkst, überlässt du die Gestaltung deiner Zukunft ganz einfach anderen. Nach Wahlen werden vielleicht nicht alle deine „Wünsche“ erfüllt werden, weil auch andere Interessen berücksichtigt werden müssen – trotzdem kannst du eine Richtung vorgeben.

Es gibt den Spruch „Die Politik macht die Regeln.“ Das stimmt quasi. Überprüfe selbst in welchen Bereichen „Die Politik“ für dich eine Rolle spielt:

• Arbeitsplätze (Lehrstellen, …)
• Bildung (Schule, FH, Universität, …)
• Jugendschutzgesetz (Alkohol, Tabak, …)
• Pensionen
• Arbeitszeiten (Überstunden, Urlaub, …)
• Gesundheitsvorsorge
• Klimaschutz
• Zuwanderung
• …

Und das ist nur ein kleiner Auszug. Wenn du in den unterschiedlichen Bereichen etwas ändern möchtest, dann kannst du das mit deinem Stimmrecht beeinflussen. Selbstverständlich gibt es neben Wahlen auch andere Möglichkeiten, wie du Entscheidungen beeinflussen und dich engagieren kannst. Aber mehr dazu unter Was kannst du tun?